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Wie soll ich dich empfangen?
Mit dieser Frage beginnt ein bekannter Text des Kirchenliederdichters Paul Gerhardt.
In einer von Not und Leid geprägten Nachkriegszeit schreibt Paul Gerhardt ein Lied, dass uns heute noch hoffnungsvoll auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmen soll.
Die Liedverse sind gefüllt mit Zuversicht, Erbauung, Lobpreis und Ehre. So z.B. in Strophe 4 und Strophe 7:
„ Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß.“
„ Er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an uns bewusst.“
In welchen Nöten stehen Sie gerade? Was nimmt Ihnen heute den Mut und die Kraft? Wie sieht Ihr persönliches Leid aus?
Gott kommt uns entgegen.
Er kommt auf uns zu und begegnet uns in Jesus dort, wo es Dunkelheit, Einsamkeit und Schmerzhaftes in unserem Leben gibt.
Er weiß um unsere Ängste und kümmert sich liebevoll um uns.
Er sieht uns als „Ganzes“ und nicht nur unsere Sorgen.
Er bleibt nicht wie wir so oft in den Problemen und Nöten stehen, er trägt uns hindurch.
Er möchte uns sogar noch mehr schenken, als nur das „Hindurchtragen“.
Er möchte uns Hoffnung, Freude, Geduld, Ruhe... schenken.
Und wie begegne ich meinem Gott?
Wie empfange ich meinen Gott?
Bleibe ich nur bei mir stehen oder sehe ich weiter? Sehe ich auf den, der mir begegnen will?
Auf seine Möglichkeiten, so wie es die neue Jahreslosung sagt:
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich
(Lukas 18, 27).
Traue ich Gott Unmögliches zu?
Ich möchte Ihnen Mut machen, die Jahreslosung als ganz persönliche Herausforderung für das Jahr 2009 zu nehmen,
Großes von Gott zu erwarten.
Das „Unmögliche“ zu erleben! Seine Größe zu bestaunen!
Und ihm darüber Lobpreis und Ehre zu geben.
Mit den Worten von Paul Gerhardt:
„Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß“
wünsche ich Ihnen eine gesegnete Zeit.
Thorsten Hebisch
„Mittendrin“ in Hanau
Was sind das nur für Leute, die sich da sonntags in diesem Haus in der Steinheimer Straße in Hanau treffen? Stadtmission, was ist das überhaupt?
Viele Menschen in Hanau wissen es einfach nicht, obwohl es diese Stadtmission schon seit 60 Jahren an diesem Platz gibt.
„Dagegen wollen wir etwas tun“, beschloss diese kleine Gruppe von Menschen „aus diesem Haus, das keiner kannte“. Und es bildete sich ein Vorbereitungsteam, welches die Aufgabe hatte, eben genau diesen Zustand zu verändern.
Wenn ich an die ersten zwei Teamsitzungen denke, da hätten wir eine ganze Woche füllen können mit den vielen Ideen und Möglichkeiten, die uns durch den Kopf geschossen sind. Wir haben ziemlich herumgealbert, Quatsch erzählt und viel Spaß gehabt. Aber das ist der Raum, den ein kreatives Team braucht. Natürlich haben wir ein Maß gefunden, was so eine kleine Gruppe von Menschen „aus dem Haus das keiner kannte“, auch bewältigen kann.
„Werden wir es wirklich bewältigen können?“, haben wir uns gefragt. Puhh! Ein Straßenfest im Herbst?! Ja, wie verrückt sind die denn? Was geschieht, wenn es regnet oder stürmt, oder, oder, oder?
Glücklicherweise haben wir ja schon aus den Kinderbibelwochen erfahren, wie außergewöhnlich gut sich Gott darum kümmert. Er schenkte uns gute Erfahrungen, die sich auch fortsetzen sollten.
Allerdings wussten wir das zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht.
Es gab bis in das Wochenende selbst immer wieder Dinge, die nicht planbar waren, viele Ungewissheiten, die man einfach auf sich zukommen lassen musste.
Aus dem Team heraus wuchsen die Ideen und das Vertrauen in die Gemeinde hinein. Es waren am Ende über 40 Mitarbeiter „aus diesem Haus, das keiner kannte“.
Ein buntes Feuerwerk, wenn man sich anschaut, wie viele Mitglieder und Freunde ihre Begabungen und ihr Können eingebracht haben, damit dieses Straßenfest stattfinden konnte!
Hierfür ein suuuper dickes Dankeschön aus dem Leitungsteam!!!
Gott schenkte uns Gelingen, tolles, sonniges Wetter und Begegnung mit vielen Gästen.
Es war eine gute Zeit zum Kennenlernen, Genießen, Ausruhen, und um Neues zu entdecken. Einige konnten entdecken, warum sich diese Leute „aus dem Haus das keiner kannte“, seit 60 Jahren dort treffen. Andere konnten entdecken, wie schön es ist, Gäste zu haben, sie zu verwöhnen und zu erzählen, was einem wichtig im Leben ist.
Die Bilder, die Erfahrungen und Erinnerungen sagen: „Weiter so - mit Herz und Hand!!“
„Das Haus, das keiner kannte“, ist ein Ort, wo Menschen die Geborgenheit und Liebe Gottes kennenlernen und erfahren können.
Ein Ort, wo Glauben und Hoffnung wachsen können.
Ein Ort, den es lohnt kennenzulernen.
„Mittendrin“ in Hanau läßt es sich gut leben und glauben. Euer Leitungsteam „Mittendrin“ sagt nochmals „Dankeschön“
Jörg Nowotka
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